AUSSTELLUNGEN

Aserbaidschan trifft Schottland in Berlin
31.08.2014 – 27.09.2014
Aserbaidschan trifft Schottland in Berlin

Schottland


Schottland wird mit fünf außergewöhnlichen Künstler aus dem Nordosten Schottlands vertreten.

Ian McKenzie Smith ist ein international renommierter Künstler, dessen Arbeiten in vielen öffentlichen Sammlungen in Europa, Nordamerika und Japan vertreten sind. Weiterhin wurde er mit dem OBE und CBE für seine Verdienste um die Kunst ausgezeichnet und war Direktor der Aberdeen Art Gallery & Museums. Er ist ehemaliger Präsident der Royal Scottish Academy, sowie auch der Royal Scottish Society of Painters in Watercolour. Weiterhin ist er ein ehemaliger Treuhänder der National Galleries of Scotland. In Paris begegnete er dem japanischen Künstler Kenzo Okada und lernte die Zen-Philosophie kennen, die seine Arbeit seitdem beeinflusst hat. McKenzie Smiths Bilder sind Kunstwerke inspiriert aus der unmittelbaren Landschaft, die ihn umgibt.  Er gibt die Essenz wieder,  in dem er mit Hilfe von Farbe und Form das Gesehene in einer Art von Metapher präsentiert.

Sandy Cheyne hat sich mit seinen Porträts, Aquarellen und Siebdrucken nicht nur in Schottland einen Namen gemacht, sondern auch im Ausland. Er war schon immer von den Formen und Farben der Landschaften und historischen Gebäuden, heruntergekommener alter und neuer Architektur, fasziniert. Formen und Farben bilden eine charakteristische Beziehung in fast allen seiner Arbeiten. Er verwendet eine spezielle Siebdrucktechnik für seine stilisierte, grafische Darstellung, aber in den letzten Jahren hat sich Sandy Cheyne wieder auf die Aquarelltechnik fokussiert.

Jimmy Furneaux, der im vergangenen Jahr starb, war ein Künstler und Lehrer Aberdeens, dessen Kunst auf wundervolle visuelle Art die Topographie von Aberdeen der letzten 50 Jahre präsentiert. Furneaux war bekannt für seine Malerei, die die Sicht aus ungewöhnlichen Perspektiven weniger bekannter Gebäude und Wahrzeichen Aberdeens festhielt. Sein unverwechselbarer Stil würde niemals eine Postkartenschönheit schaffen, sondern stattdessen eine Atmosphäre zaubern und die Stimmung einer recht gewöhnlichen, doch unwahrscheinlichen Wahl eines Schauplatzes entblößen. 

Paul Furneaux ist in die Fußstapfen seines Vaters getreten. Er gewann zahlreiche Preise, u.a. die Auszeichnung Monbusho und besuchte von 1996-2000 die Tama Kunst Universität in Tokio/ Japan, um seinen Master im Holzschnitt zu erwerben. Wir zeigen vier Kunstwerke auf japanischen Holzschnitt, große Drucke in traditioneller japan. Drucktechnik mit Aquarell. In Schichten aufgebaut, werden die Blöcke von Hand mit Hilfe einer Handscheibe, Baren genannt, gedruckt. Diese alte Form des Druckens ist in Japan zu einem hohen Vollkommensheitgrad gebracht worden.

Keith Thomson erstellt Skulpturen, die gemäß seiner Worte die Antwort auf zwei Faktoren bilden: die Fähigkeit, mit den Materialien, die uns umgeben, zu antworten, und seinen Umzug von Edinburgh ins ländliche Aberdeenshire. Wenn er durch Aberdeenshire reist nimmt er sich die Zeit und Muße ständig das Zusammenspiel der einheimischen Vögel in der schönen Landschaft zu beobachten. Seine scharfe Beobachtungsgabe ermöglicht ihm das Wesen und den Charakter einzufangen.
 

Aserbaidschan


Aserbaidschan wird von fünf außergewöhnlichen Künstlern aus Baku vertreten.

Isa Mammadov, ein sehr bekannter Maler Aserbaidschans, Mitglied der Künstlervereinigung Aserbaidschans und der UNESCO, Dozent an der Staatl. Kunstakademie von Aserbaidschan und Meister lyrischer Landschaften. Die dünn beschatteten impressionistischen Landschaften von Isa Mammadov spiegeln seine Gefühle und Gedanken sowie seine künstlerische Wahrnehmung seiner Umgebung wider, die in seinen Augen die Linien des veredelten und noblen Charmes bekommen. Das Bestreben ein bestimmtes Fragment einer Landschaft zu fixieren ist nur sekundär. Er kreiert einen bestimmten Raum, in dem die Übertragung der Empfindung von Tönen, Gerüchen und Stimmung der Natur die Hauptsache ist. Isa Mammadov “versucht die für andere unsichtbare  Schönheit Aserbaidschans zu zeigen”.

Akif Askerov ist einer der bekanntesten aserbaidschanischen Bildhauer. Seine Werke sind weltweit vertreten. Er hat den Titel „Ehrenkünstler von Aserbaidschan“ und ist Professor an der Kunstakademie.  Akif Askerov ist ein Anhänger des Realismus, die Basis wurde schon in seinen Studentenjahren gelegt. Jedoch um das Ausdrucksvolle in der Plastischen Kunst, die Dynamik, die Allgemeinheit von Formen und die emotionalen Farben zu erreichen, greift der Bildhauer manchmal auf die Methoden der Skizzenhaftigkeit und Symbolik zurück. Einen besonderen Platz in seiner Kreativität haben die Gedenkskulpturen, die an menschliche Tragödien erinnern sollen.

Arif Amirov, ein junger Künstler mit großem Talent und Sohn des bekannten aserbaidschanischen Künstlers Museib Amirov, beschäftigt sich mit der Malerei, experimentiert mit Form und Farbe und verwendet verschiedene Techniken einschließlich der Collagen. In seiner Kreativität lässt sich Arif Amirov durch die Kunstprozesse in der modernen Kunst leiten und immer Themen seiner Generation aufdeckend. Indem er sich visueller Bilder und der Macht der Farbe bedient, will er analysieren und Gesellschaftsprobleme, Ökologieprobleme und das Suchen nach Antworten auf ewige Fragen ansprechen.

Adil Rustamov, ein bekannter aserbaidschanischer Grafiker, Professor, „Ehrenkünstler Aserbaidschans“ und Sieger vieler Preise.  Seine Bilderserien, den bedeutenden Dichtern Aserbaidschans gewidmet, sind weit bekannt. Musikalität und Wohlklang der Linien, Poesie künstlerischer Bilder, monochrome Farben setzen einen bestimmten Geist und Klangfarben, Imprägnierung einer blühenden Handschrift im Verflechten von grafischen und wörtlichen Formen definieren seine Stilmittel während die Originalität seiner Handschrift offenbart wird.

Kanan Aliyev, ein Vertreter der jungen aserbaidschanischen Generation, beschäftigt sich neben der Bildhauerei auch mit der Kreation grafischer Gestaltungen. Angezogen durch das Landschaftsgenre experimentiert er mit mehreren Techniken, und so entstand auch die "Baum"-Reihe, wo jeder Baum einen Charakter hat, dem eine Laune, Stimmung und Schicksal zugeteilt ist. In seiner Gestaltungsarbeit nähert er sich gern ewigen Themen, der Sehnsucht nach ästhetischer Interpretation der Wirklichkeit und der Auseinandersetzung mit humanistischen und philosophischen Fragen.
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